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Auf ein Wort...

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir.

Apg. 17,27

„Gott ist nicht ferne“. Da fällt mir mein Kindergottesdienst ein, den ich vor 50 Jahren erleben durfte. „Pass auf, kleine Hand, was du tust, denn der Vater im Himmel schaut herab auf dich, pass auf, kleine Hand, was du tust“, haben wir damals voll Inbrunst gesungen und dabei auch gerne den ermahnenden Zeigefinger gehoben. Das war schon ein etwas bedrohlicher Gedanke, schließlich wurde damals sehr viel von dem strafenden Gott erzählt. Immer von Gott beobachtet werden, nie mal eine Ecke für mich ganz alleine haben, immer Angst vor Strafe. Das war nicht gut und in keiner Weise befreiend. Heute habe ich den Glauben (oder die Angst) an den strafenden, einengenden Gott aufgegeben. Heute glaube ich an den gnädigen, befreienden Gott, der dem Sünder die Schuld vergibt und nicht nachtragend ist. Wenn dieser gnädige Gott immer bei mir ist, egal ob ich arbeite, ob ich schlafe oder singe, dann ist das nicht bedrohlich, sondern eine Sicherheit, die mir durchs Leben hilft. Gott an meiner Seite heißt, ich bin nicht allein. Bei den Aufgaben, die vor mir liegen, ist Gott da und unterstützt mich. Gott an meiner Seite heißt, es ist immer jemand da, mit dem ich Freude und Trauer teilen kann. Vor diesem Gott kann und will ich gar keine Geheimnisse haben, weil ich genau weiß, dass ich keine Angst vor schlimmen Konsequenzen haben muss. Gott liebt mich. Er will teilhaben an meinem Leben, nicht, um mich zu kontrollieren, sondern um mit mir zusammen gute und schlechte Zeiten zu erleben. Gott will bei mir sein, bei allem was ich tue. Dieser Gedanke gibt mir Sicherheit und Stärke für mein Leben. Dieser Gedanke hilft mir, die Liebe Gottes weiterzugeben.

Diakon Gerhard Wiese, Boysenhaus

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 4. So. nach Trinitatis (05.07.)
    Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. | Gal 6,2
    EG 428 Komm in unsre stolze Welt / EG 495 O Gott, du frommer Gott
  • 5. So. nach Trinitatis (12.07.)
    Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. | Eph 2,8
    EG 241 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen / EG 313 Jesus, der zu den Fischern lief

  •  

    6. So. nach Trinitatis (19.07.)
    Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! | Jes 43,1
    EG 200 Ich bin getauft auf deinen Namen / EG.E 10 Ich sage Ja zu dem, der mich erschuf

  • 7. So. nach Trinitatis (26.07.)
    So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. | Eph 2,19
    EG 320 Nun lasst uns Gott, dem Herren / EG 418 Brich dem Hungrigen dein Brot

 

 

Gott in mir?

Gott, ist das Dein Name? Gibt es Dich?
Wo bist Du? Bist Du hier?
Ich komme von Dir - gehe zu Dir,
Alles ist von Dir - wird zu Dir, Alles ist in Dir - Du bist in Allem.

Ich glaube, denke, fühle, sehne, spüre, suche, Dich,
Ich will Dich, will für Dich tun, will zu Dir,
Ich will Dich in mir - im Du erkennen.

Ich komme zu Dir mit all meinem Sein,
mit meiner Freude, meiner Liebe,
meiner Stärke,
meiner Wahrheit,
meinem Licht.

Ich komme auch zu Dir mit meinen Zweifeln,
Ängsten, Verleugnungen, mit meinem Verrat an mir - an Dir,
mit meinem Hass, meinen Schwächen,
mit meiner Sprachlosigkeit,
meiner Schuld mit meinen Wunden,
meinem Tod.

Ich hoffe, wünsche, will zu Dir,
Will in Deinem Frieden,
Deiner Liebe sein.
Du wirst zum Ich,
Ich werde Du,
Du bist in mir, Ich bin in Dir,

Ich bin
Du.

© Linus Botha

 

 

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